Special Kickers - Wunschreportage SRF

2018 feiern die SRF-Regionaljournale ihr 40-jähriges Bestehen. Im November haben die Redaktionen Vorschläge des Publikums für eine Wunschreportage gesammelt. Mittels eines Online-Votings wurde anschliessend in jeder Region eine Reportage gekürt.

Erfreulicherweise hat der FC Kickers mit seinen "Special Kickers" die Gunst der Zuhörerinnen und Zuhörer gewonnen.

Am 4. Dezember erhielten wir dann Besuch von Michael Zezzi, der für das Regionaljournal Innerschweiz den Bericht verfasst hat. Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass wir unser Angebot "Fussballtraining für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Beeinträchtigung" einer grösseren Hörerschar vorstellen durften und so vielleicht noch weitere Kinder motivieren können den Start ins Fussballabenteuer zu wagen.

 

Die Reportage finden Sie unter folgendem Link:

Wunschreportage - "Special Kickers"

Kickers überwintert ungemütlich

Auch wenn das letze Spiel im Rahmen der Schweizer Cup Vorqualifikation gegen Eschenbach schlussendlich klar gewonnen werden konnte, zeichnet sich in der Meisterschaft für den Frühling wiederum ein Kampf um den Klassenerhalt ab.

Mit 14 Punkten überwintert der FCK knapp über dem Strich. Nach dem Aufwärtstrend mit 4 Siegen in Serie in der Mitte der Vorrunde, zeigte das Formbarometer gegen Ende der Hinrunde wieder steil nach unten. Aus den letzten 3 Spielen resultierten 0 Punkte, obwohl vor allem gegen das Spitzenteam aus Lugano die Leistung ansprechend war.

Das Vorbereitungsprogramm verspricht einen harten Winter, der dazu genutzt werden muss, jene Mannschaft auf den Platz zu bekommen, die sich vehement für den Verbleib in der 2. Liga inter einsetzen wird. 

Forza Kickers!

 

Kickers gewinnt weiter!

Der FC Kickers gewinnt das 4. Spiel in Serie und macht den bescheidenen Saisonstart definitiv vergessen.

Im Luzerner Derby gegen den FC Sursee brauchte es aber Geduld und eine solidarische Mannschaftsleistung um den Sieg ins Trockene zu bringen.

Granit Palushi per Kopf nach einem sehenswerten Angriff über die Seite und Stephane Munduki mit einem Prachtstreffer ins Lattenkreuz schossen den FCK ins Glück und näher an den nächsten Widersacher aus Perlen, der bisher mit guten Auftritten aufhorchen liess.

Resultate und Tabelle

Forza Kickers!

Kickers 1 mit erstem Heimsieg

Unsere 1. Mannschaft schaffte nun auch auf heimischem Rasen den Turnaround und bezwang die AS Novazzano knapp aber verdient mit 2:1. Coelho und Würmli korrigierten den Führungstreffer der Ticinesi in der 2. Halbzeit und bescherten dem FC Kickers den ersten Heimsieg nach langer, langer Zeit.

Nun braucht es eine weitere Steigerung in Sachen Präzision und Leidenschaft, wenn am nächsten Samstag gegen den Aufstiegsaspiranten aus Sursee die Serie nicht abreissen soll.

Resultate und Tabelle

Forza Kickers!

 

Kickers mit 6 Punkten in 5 Tagen

Mit zwei erkämpften Auswärtssiegen in Brunnen und Eschenbach innert fünf Tagen schaffte unser Fanionteam den Anschluss ans breite Mittelfeld. Somit konnte der schwache Saisonstart mit nur einem Auswärtspunkt und drei Heimpleiten etwas korrigiert werden. Vor allem das nun wieder etwas breitere Kader und die stabilisierte Defensive lassen die Verantwortlichen zuversichtlich in die Zukunft blicken. Am Samstag muss der FCK aber beweisen, dass Erfolgserlebnisse auch auf dem heimischen Rasen möglich sind. Mit Novazzano gastiert eine weitere Mannschaft aus dem Tessin auf Tribschen, die in den bisherigen Spielen ebenfalls sieben Punkte ergattern konnte. Anpfiff ist wie immer um 17.15 Uhr.

Forza Kickers!

Resultate und Rangliste

 

111. GV FC Kickers Luzern

Am 10. September fand die 111. GV des Vereins statt. Es waren 80 Personen anwesend. Nach dem geschäftlichen Teil, der unter der Leitung des Vize-Präsidenten Robert Laurent speditiv über die Bühne ging, liess man den Abend beim Theaterpavillon bei Wurst und Bier gemütlich ausklingen.
Erstmals waren auch die Spielerinnen des neuen FCK-Frauenteams dabei. Die Mannschaft trainiert seit August auf Tribschen und belegt aktuell Platz 2 der 4. Liga. Das Team setzt sich zusammen aus ehemaligen Spielerinnen des FC Adligenswil, des FCL und anderen.
Der Vorstand freut sich über den gelungenen Start des FFCK-Teams und heisst alle Spielerinnen, Coaches und Fans auf Tribschen herzlich willkommen.

Trainingsstart 1. Mannschaft

Die Sommerpause neigt sich dem Ende zu. Bald wird wieder trainiert auf Tribschen. Am Montag, 25. Juni 2018 erfolgt für die 1. Mannschaft der Trainingsstart für die neue Saison.

 

In der Vorbereitung sind folgende Testspiele geplant:


FC Kickers Luzern - FC Sursee (2. liga inter) -> Samstag 30.06.18, 17:15 Uhr, Tribschen

FC Kickers Luzern - FC Sarnen (2. liga inter) -> Freitag 06.07.18, 20:00 Uhr, Tribschen

FC Kickers Luzern - FC Stans (2. liga regional) -> Dienstag 10.07.18, 20:00 Uhr, Tribschen

FC Kickers Luzern - FC Perlen-Buchrain (2. liga inter) -> Samstag 14.07.18, 17:15 Uhr, Tribschen

FC Kickers Luzern - FC Triengen (3. Liga) -> Samstag 21.07.18, 17:15 Uhr, Tribschen

FC Kickers Luzern - SC Buochs (1. Liga)) -> Dienstag 24.07.18, 19:30 Uhr, Tribschen

FC Kickers Luzern - FC Küssnacht (2. liga regional) -> Samstag 28.07.18, 17:15 Uhr, Tribschen

FC Kickers Luzern - FC Altdorf (2. liga inter) -> Samstag 04.08.18, 17:15 Uhr, Tribschen

 

Der Meisterschaftsbetrieb startet am Wochenende vom 11. und 12. August.

Team OK Aa Junioren sind Cupsieger

Die A Junioren qualifizieren sich zum 4. Mal in Folge für den Cupfinal.
Das Finalspiel, unter der Leitung von Florim Zefi, wurde erfolgreich von den Team OK Aa Junioren, gegen den FC Altdorf, bestritten.
Nach 90 Minuten war die Partie torlos und so musste das Elfmeterschiessen entscheiden.
Die Aa Junioren vom Team OK blieben cool und konnten so den Cupsieg 2018 feiern!

 

Bild: regiofussball.ch

Kickers mit Vertragsverlängerungen

Der FC Kickers freut sich mitteilen zu können, dass das Trainerduo Faras Hayavi und Eduard Tanushi auch in der Saison 2018/19 für die sportliche Führung der 1. Mannschaft verantwortlich zeichnen wird.

Faras Hayavi stieg mit dem Team im Sommer 2017 überraschend in die 1. Liga auf. In der höheren Liga hingen die Trauben dann aber häufig zu hoch, Punkte und Tore wurden zur Mangelware.

 

Trotzdem ist es dem Trainerduo gelungen, die Spannung hochzuhalten und das Team zu stabilisieren. Während die Defensive in der 2. Saisonhälfte stark verbessert auftrat, gelang es weiterhin nicht, offensiv die entscheidenden Akzente zu setzen.

Mit der Vertragsverlängerung würdigt der Verein die akribische Arbeit von Faras und Edi und ist überzeugt, dass trotz Abstiegsblues in der 2. Liga inter wieder mehr Kickers-Tore bejubelt werden können.

Wer zu spät kommt, den bestraft der Fussball

Matchbericht: FC Kickers Luzern – FC Black Stars (0:1) 0:1

Wer zu spät kommt, den bestraft der Fussball

Eine kleine Unaufmerksamkeit in der 31. Minute entscheidet das Spiel zu Gunsten der Basler. Über 90 Minuten betrachtet war der Sieg zwar nicht gestohlen – allerdings auch nicht zwingend.

Bereits in den ersten Minuten des Spiels, kam es zu vielen Fehlpässen, die resultierten, als der Ball aus der Verteidigung ins Mittelfeld gespielt wurden. Obwohl der erste Pass in die zweite Zone einen Abnehmer fand, endete die Ballstafette wieder und wieder im Kickers-Mittelfeld.

So blieben Torraumszenen oder Konter in den ersten 25 Minuten Mangelware. Überhaupt zeigte sich Kickers an diesem Nachmittag mit weniger Offensivdrang, als noch gegen in den Auswärtsspielen gegen Schötz oder Langenthal. Das war vor allem deshalb schade, weil die Basler an diesem Samstag keinen schnörkellosen Fussball spielten, offensiv zwar durchaus Akzente setzten, aber immer wieder Mängel in der Verteidigung offenbarten. Diese zeigten sich vor allem in den letzten zehn Minuten des Spiels, als die Kickers zum letzten Aufbäumen ansetzten.

Während Kickers in der ersten Halbzeit versuchte, einen gepflegten Spielaufbau anzupeilen, versuchten die Basler das Spiel zumeist über das Zentrum mit einem anschliessenden raumöffnenden Pass über die schnellen Flügelspieler gefährlich zu machen. Nach einem Fehlpass auf der linken Kickers-Seite eröffnete man dem Gegner nicht nur viel Platz, sondern auch die erste Tormöglichkeit. Allerdings wurde dieser vom gut reagierenden Nikolai Strässle vereitelte.

Der gleiche Spieler mutierte in der 31. Minute allerdings zur tragischen Figur. Als die Basler einen gefährlichen Konterangriff lancierten und mit einem Ball in die Tiefe die Kickers-Abwehr ausser Gefecht setzen, verlässt Strässle das Tor zu spät und holt den Stürmer von den Beinen. Penalty für die Basler. Unhaltbar versenkt Micic Branislav den Ball im Netz. Anders als noch in der Vorrunde, als man in Basel eine 0:5-Niederlage kassierte, fuhr Kickers nicht aus der Haut und versuchte am eigenen Spiel festzuhalten. Dass das Glück an diesem Samstag auf Kickers-Seite stand, bestätigte sich in der 33. und der 52. Minute, als Kalayci Seyfettin nur den Querbalken traf.

Die Kickers wurden ihrerseits, über das ganze Spiel betrachtet, vor allem aus der zweiten Reihe gefährlich. In der 63. Minute war es Leonardo Würmli, der zum Schuss ansetzte und den Basler Torhüter damit überraschte, indem der Ball immer länger wurde. Schliesslich lenkte der Goalie den Torversuch aber noch knapp am Pfosten vorbei. Anders als noch vor der Pause näherte sich Kickers der Box des Gegners immer mehr, allerdings schaut bis dahin nichts Zählbares heraus. Nach einem fehlgeschlagenen Dribbling im Zentrum wurde es gar wieder gefährlich vor dem Kickers-Tor. Ein Flankenball landete im Strafraum an Kevin Kisungus Hand. Glück für Kisungu, dass der Schiedsrichter dieses Handspiel nicht ahndete.

In der 73. Minute war es wiederum Kisungu, der im Strafraum, dieses Mal in jenem des Gegners, für Furore sorgte. Er tankte sich an der Seite durch, allerdings fehlte beim folgenden Flankenball die Kraft, so dass der Ball unbedrängt von einem Basler-Verteidiger abgefangen werden konnte. Über das ganze Spiel betrachtet, hatten die Kickers sicherlich die eine oder andere gute Gelegenheit, via Kopfball oder Flanke im Strafraum des Gegners für Gefahr zu sorgen. Allerdings zeigte sich relativ deutlich, dass man in Puncto Kopfballstärke gegen Teams aus der ersten Liga vielfach das Nachsehen hat.

So beispielsweise in der 80. Minute, als Leandro Coelho Nunes in den Strafraum des Gegners Flanke, dort aber vergeblich auf einen Kickers-Kopf hoffte. Zwar zeigte sich Kickers vor allem in der zweiten Halbzeit torgefährlicher als in der ersten Halbzeit. Trotzdem reichte es am Ende für die Kickers nicht, in den letzten zehn Minuten aufs Offensiv-Gaspedal zu drücken. Yahia Abaidia sorgte in der 90. Minute für Herzklopfen, als er aus rund 30 Meter abzog. Als Flankenball gedacht, wurde der Ball immer länger und musste in letzter Sekunde vom Basler-Torhüter Steven Oberle über die Latte in den

Eckball geklärt werden. Über 90 Minuten betrachtet, wäre dieser Punktegewinn aber der Belohnung zu viel gewesen. Jedoch darf man monieren, dass Kickers bereits einige Male gegen andere Teams das eine oder andere Mal selber genügend Pech bekundet hatte. Wonach also ein Punktegewinn doch verdient gewesen wäre. Nur leider existiert der Konjunktiv im Fussball bisweilen immer noch nicht.

Aufstellung FC Kickers Luzern: Strässle Nikolai, Kisungu Kevin, Fischer Till, Kurmann Dario, Beever Lachlan, Villiger Sandro ©, Fischer Philippe, Abaidia Yahia, Aneas Barrios Eloy, Würmli Leonardo, Nunes Coelho Leandro Tiago

Aufstellung Black Stars: Oberle Steven, Farinha E Silva Ricardo ©, Micic Branislav, Mandal Marco, Uruejoma Moyo Ola, Binaku Bledar, Mumenthaler Tobias, Mbatchou Jasmin, Kalayci Seyfettin, Gaye Oumar, Sprich Ridje

Tor: 0:1 Micic Branislav 31. Minute (FC Black Stars Basel)

Ersatz FC Kickers Luzern: Beganovic Eldin, Dere Velat, Kistler Marco, Manuel Maumar Mauricio, Jelmini Manuel, Blagojevic Nikola, Raijc Krisian

Ersatz FC Black Stars: Covella Luciano, Dieng Sidy, Alic Ermin, Flocken Yannick, Hasler Pascal, Boulahdid Nabil Nacer, Ferreira Martins Daniel Fernando

Bericht: Marjana Ensmenger

Zwei Punkte in letzter Sekunde verloren

Matchbericht FC Langenthal – FC Kickers Luzern (0:0) 1:1  

Zwei Punkte in letzter Sekunde verloren 

Sie waren lange, die letzten vier Minuten der Nachspielzeit. Zu lange für die Kickers, die mit dem letzten Angriff des Gastgebers noch den 1:1-Ausgleichstreffer hinnehmen mussten. Die Enttäuschung, sie war nach dem Schlusspfiff riesig – vorerst. 

Das Thermometer zeigte an diesem heissen Sonntagnachmittag gegen 28°C im bernischen Oberaargau. Deshalb war die Devise vor dem Spiel gegen Langenthal klar: Energie sparen, geduldig agieren und gegen Ende des Spiels zuschlagen. Den ersten Punkt wussten beide Mannschaften umzusetzen. Die Kickers hatten über das ganze Spiel betrachtet mehr Offensivaktionen. Einmal mehr gelang es aber nicht, an den Führungstreffer in der 58. Minute durch Yahia Abaidia anzuknüpfen. Aber der Reihe nach. 

Bereits in der zweiten Minute lancierte Till Fischer Leandro Coelho Nunes. Dieser legte sich den Ball aber zu weit vor, so dass die Torchance gleichwohl wieder vereitelt wurde. Langental liess den Gegner in den ersten Minuten anrennen. Und beim diesem Anrennen blieb es zumeist. Langenthal wusste, wie man den Gegner zwar kommen liess, schloss die Räume in der Gefahrenzone aber gut. Anstatt in die Box des Gegners vorzurücken, unterliefen den Kickers immer wieder ärgerliche Ballverluste, denen ungenaue Zuspiele auf den Mitspieler zugrunde lagen. 

Langenthal musste seinerseits bis zur neunten Minute warten, ehe es ein erstes Mal gefährlich vor dem Gehäuse von Kickers-Torhüter Eldin Beganovic wurde. Nach einem Eckball wurde der Ball zu wenig konsequent aus dem Elfmeterraum der Kickers geklärt, so dass ein Langenthaler an den Ball kam und diesen auf das Tor brachte. Kevin Kisungu klärte in extremis. Auf der anderen Seite musste Sascha Studer gegen Sandro Villiger klären, als dieser in der 20. Minute von Leonardo Würmli in die Tiefe angespielt wurde. Studer konnte Villigers Abschlussversuch noch knapp um den Pfosten lenken.

Geprägt von den heissen Temperaturen machten sich Ermüdungserscheinungen auf beiden Seiten bemerkbar. Bei Langenthal, indem man den Gegner immer wieder anrennen liess, selber das Spieldiktat aber nie richtig in die Hände zu nehmen wusste und bei Kickers, indem Angriffe immer wieder im Sand verliefen, weil die Konzentration zuweilen abhandenkam. So plätscherte das Spiel in der ersten Halbzeit regelrecht dahin. Langenthal wartete immer wieder auf Konter-Gelegenheiten, Kickers andererseits versuchte dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken, beides misslang. 

In der 37. Minute war es wiederum der Gast aus Luzern, der gefährlich in Erscheinung traf. Würmli erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, nahm Tempo in Richtung Strafraum auf, verzögerte den Pass auf Manuel Jelmini gekonnt und spielte in letzter Sekunde ab. Sein Mitspieler konnte den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle bringen und schoss den Ball aus durchaus aussichtsreicher Position auf das Tor. Nur wenige Zeigerumdrehungen später tauchte Beever Lachlan gefährlich vor Studer auf. Nach einer perfekten Ballannahme in den Raum war der Torabschluss aber weniger erfolgsgekrönt. Lachlan schoss den Ball direkt in die Hände von Studer. Die nächste gefährliche Szene von Kickers gehörte wiederum Lachlan. An der Seite tankte er sich durch, spielte den Ball von der Grundlinie in Richtung Elfmeterpunkt. Dort stand aber weder ein Langenthaler noch ein Luzerner. Noch 45 Minuten hiess es also immer noch Langenthal 0, Kickers 0. 

Nach der durchaus faden Vorstellung in der ersten Halbzeit zeigte sich Langenthal vor allem zu Beginn der zweiten verändert. Dass Langenthal in der zweiten Hälfte gefährlicher wurde, muss sich Kickers teilweise auch auf die eigene Kappe schreiben. Während es in der ersten Halbzeit immer wieder Ballverluste im Mittelfeld der Kickers gab, kam es in der zweiten immer wieder zu gefährlichen Ballverlusten aus der Verteidigung heraus. 

Mit etwas Glück konnte sich Kickers in dieser Spielphase aber aus der Umklammerung des Gegners retten und gar den Führungstreffer erzielen. Ein schnell ausgeführter Konter über Villiger und Würmli

führte am Ende zu Yahia Abaidia. Dieser erhielt in der 58. Minute aus 12 Meter Distanz den Ball und schloss mit einem scharfen Schuss in die linke untere Ecke, an Studer vorbei, ab. Ähnlich wie in der 52. Minute nahm Kickers in der 63. Minute nach einem Angriff und einem Flankenball über die rechte Seite wiederum Glück in Anspruch, dass der Langenthal-Stürmer in dieser Aktion den Kopf wiederum nicht richtig über den Ball brachte. Stattdessen landete der Ball via Kopf einige Meter neben dem Tor. 

Ein weiterer Ballverlust von den Kickers in der 74. Minute führte wiederum dazu, dass Kisungu in der Mitte den Ball in der Manier eines Kickboxers mit dem Fuss ins Out befördern konnte. Während die Kräfte bei Kickers in den letzten Minuten zusehends schwanden (was auch der englischen Woche mit den Spielen am SA gegen Schötz und am MI gegen Bassecourts geschuldet war), erhielt der Gegner wiederum mehr Auftrieb. 

Hätte Kickers in der zweiten Halbzeit den Treffer zum 2:0 gesucht, wäre man in dieser Spielphase wohl nicht mehr derart unter Druck geraten. Dass die Kräfte aber nicht nur bei den Kickers langsam nachliessen, zeigte sich in der 76. Minute, als Leandro Coelho Nunes den Ball eroberte und aus gut 25 Meter einfach Mal abzog. Nicht nur die Zuschauer sahen den Ball zuerst über das Tor fliegen, auch FCL-Torhüter Sascha Studer schien den Ball im ersten Augenblick zu unterlaufen. Dank seiner Grösse konnte er den Ball letztlich noch über die Latte lenken. 

Fast wäre Studer aber zur tragischen Figur des Spiels geworden. In der 81. Minute scheiterte er beim Versuch, einen Mitspieler anzuspielen. Der Pass landete in den Füssen von Leandro Coelho Nunes, der den Ball nur noch an Studer hätte vorbei ins Tor schiessen müssen. Aber anstatt zu schiessen, versuchte Coelho Nunes den Torhüter zu umdribbeln, so dass Studer seinen Fehler wieder gut machen und den Ball krallen konnte. Es wäre vermutlich die Vorentscheidung gewesen.

Und so kam es zu den wohl längsten und unglücklichsten Minuten des Spiels für die Kickers. Zuerst hätte Sandro Villiger in der 92. Minute nochmals die Chance zum 2:0 für die Kickers gehabt, als der Langenthaler-Innenverteidiger einen Ball unterlief. Schade, dass Villiger in dieser Szene nicht etwas entschlossener den Abschluss suchte. Und so kam sie, die 94. Minute, die jedes Kickers-Herz schmerzt. Nach einem langen Ball in den Strafraum von Kickers konnte der Ball zwar zuerst aus der Gefahrenzone gebracht werden, allerdings war der Befreiungsschlag zu wenig konsequent. Der Ball landete wiederum in der gefährlichen Zone, in welcher Joel Scheidegger an den Ball kam. Via Ablenker landete der Ball dann zum grossen Ärgernis der Kickers-Anhänger im Tor. Der Frust? Er war nach dem Spiel riesig. 

Aufstellung FC Langenthal: Studer Sascha, Isch Dario, Schubert Philip Torsten ©, Kurmann Christoph, Mzee Daniel, Kisa Eren, Mezger Yves, Bem (Cornelio Bem Henrique), Selmani Ardi, Rodriguez Michaël, Gemperle Gregory

Aufstellung Kickers: Beganovic Eldin, Kevin Kisungu, Kurmann Dario, Till Fischer, Kistler Marco ©, Beever Lachlan, Abaidia Yahia, Sandro Villiger, Leonardo Würmli, Jelmini Manuel, Leandro Coelho Nunes

Tore: 58. Minute 0:1 Yahia Abaidia (FC Kickers Luzern), 94. Minute 1:1 Joel Scheidegger (FC Langenthal) 

Ersatz FC Langenthal: Scheidegger Joel, Abbatiello Emilio, Zimmermann Sven, Marinkovic Petar, Wolfinger Fabio, Jasari Driton

Ersatz FC Kickers Luzern: Strässle Nikolai, Dere Velat, Blagojevic Nikola, Raijc Kristian, Manuel Maumar Mauricio 

Bericht: Marjana Ensmenger

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