Es fehlt nicht viel zum Sieg – nur das Quäntchen Glück

Matchbericht FC Schötz – FC Kickers Luzern (1:0) 2:0  

Es fehlt nicht viel zum Sieg – nur das Quäntchen Glück 

Die Kickers holen auch gegen die Schötzer keine Punkte im Abstiegskampf – wiederum wäre mehr drin gelegen. Die gezeigte Leistung darf aber hinsichtlich direkter Abstiegsduelle gegen Bassecourt, Langenthal und Sursee positiv stimmen. Diese rücken langsam näher.

Hätte ein neutraler Zuschauer, der von Fussball wenig versteht, das Spiel von den Luzerner gegen die Schötzer von der Zuschauertribüne aus gesehen, wäre sein Fazit womöglich so ausgefallen: Die Kickers haben in allen Belangen überzeugt. Nur: Am Ende fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. 

Die Kickers zeigten sich im Vergleich zum Spiel gegen Buochs auf fünf Positionen verändert. Und diese Änderungen in der Aufstellung zeigten von der ersten Minute an Wirkung. Zuerst war es Leonardo Würmli, der in der zweiten Minute gefährlich in Szene gesetzt wurde. Anschliessend spielte Marko Brzovic einen Ball in die Schnittstelle auf Eloy Barrios, der sofort den Abschluss suchte. Dem Schötzer-Torhüter Dominic Stadelmann war es in dieser Szene zu verdanken, dass die Kickers nicht bereits in der sechsten Minute 1:0 führten. 

Erst in der achten Minuten kam Schötz das erste Mal gefährlicher über die Mittellinie. In der Folge wurde ein langer Pass auf die rechte Seite zwischen die beiden Verteidiger gespielt. Die Kickers-Verteidiger spekulierten in dieser Szene auf Offside, allerdings blieb der Pfiff des Schiedsrichters stumm – wie so oft in diesem Spiel. Yahia Abaidia opferte sich in dieser Szene, sprang in den Ball und wehrte den Schussversuch ab. Es schien, als hätte Kickers etwas von dem Vorrundenspiel gelernt; dort kassierte man noch zwei Tore aus der zweiten Reihe. 

Nur drei Minuten später, in der elften Minute, setzte erneut Würmli Barrios in Szene. Wieder tauchte Barrios gefährlich vor Stadelmann auf. Auch in dieser Szene behielt der Torhüter das bessere Ende für sich – er wehrte den Ball mit dem Fuss ab. 

Dass Schötz nicht die lauffreudigste Mannschaft der Liga ist, wusste man in den Reihen von Kickers. Gefährlich wurde es aber Mal für Mal über die linke Seite. Dort liess man dem Gegner deutlich zu viel Raum. Einer dieser Vorstösse mündete in der 18. Minute zu einem Tor für Schötz, das aber wegen Offsides aberkannt wurde – so stand es weiterhin 0:0. Anders als noch in der Vorrunde zeigte sich Kickers nicht nur geduldiger, sondern auch physisch präsent. Würmli, Abaidia und Brzovic erkämpften sich während des Spiels einige Male Bälle, mit denen Konter eingeleitet wurden. Allerdings fehlte es Kickers teilweise an „Kreativität“ – man könnte auch sagen, die Kickers waren zu anständig – und so suchte man nicht zwingend den direkten Weg zum Tor, sondern des Öfteren den Weg nach aussen. 

Quasi aus dem Nichts resultierte in der 38. Minute ein Angriff ausgehend vom Zentrum. Es war eine selten gesehene Szene während des Spiels, den ballführenden Spieler in dieser Szene laufen zu lassen. So hatte der Schötzer-Spielmacher gar noch die Zeit, sich den Ball auf den starken Fuss vorzulegen und draufzuschiessen. Perfekt getroffen landete der Ball in der linken halbhohen Ecke unhaltbar für Kickers-Torhüter Eldin Beganovic im Tor. Anders als noch in der Vorrunde liess man den Kopf aber nicht hängen, spielte munter weiter und kam in der 43. Minute fast zum 1:1. 

Abaidia spielte einen langen hohen Ball von halblinks auf Sandro Villiger in der Mitte, der den Ball auf das Tor bzw. an die Latte knallte. Wiederum bewies Stadelmann beste Torhüter-Reflexe – Villiger wäre aber Offside gestanden. Einen ähnlichen Angriff leitete Teixeira in der 45. Minute ein. Wieder war es ein Flankenball in den Strafraum, der für Gefahr sorgte. Es kam zur Rudelbildung, Verwirrung und am Ende landet der Ball am Pfosten. Mit Mühe befreien die Schötzer den Ball aus der Gefahrenzone in den Eckball. Von dort aus landet der Ball nach einem weiteren Abwehrversuch wiederum vor den Füssen eines Kickers-Spielers – Abaidia schoss den Ball knapp am Tor vorbei. 

 

In der zweiten Halbzeit starteten beide Teams verhalten. Gefährlich wurde es vor Beganovic erst in der 57. Minute, als ein Schötzer-Angriff über rechts vorgetragen und es anschliessend in der Mitte zu einem Spieler-Aufmarsch kam. 

Dass Kickers den direkten Weg zum Tor nicht genügend konsequent spielte, zeigte die Szene in der 58. Minute. Yahia Abaidia eroberte im Zentrum den Ball, nimmt Tempo auf und spielt den Ball wenige Meter vor dem Sechzehner auf den eingewechselten Manuel Jelmini. Besser wäre es hier gewesen, Mut zu fassen und aus 15 Metern abzuschliessen. Der angespielte Jelmini flankte in dieser Szene den Ball zu stark in die Mitte, wo ein Schötzer den Ball erlaufen konnte. 

Während des gesamten Spiels brillierten beide Teams mit zahlreichen Offsides. Einer dieser Angriffe, der als Offside abgestempelt wurde, hätte womöglich den Ausgleich für Kickers bedeutet. Manuel Jelmini lief seinem direkten Gegenspieler hinter dem Rücken weg, erhielt den Ball in die Gasse und lief Richtung Tor. Aber auch hier pfiff der Schiedsrichter auf Offside. 

Immer wieder setzte sich Brzovic im Zentrum durch und lancierte seine Mitspieler. Auch in der 70. Minute erkämpfte sich Brzovic im Zentrum den Ball und spielte diesen auf Sandro Villiger. Dieser schoss den Ball aber aus durchaus vielversprechender Position über das Tor. Zu diesem Zeitpunkt des Spiels merkte man, dass das Spiel auf beide Seiten kippen konnte. 

Und so kam es, dass in der 78. Minute ein selten gesehener Angriff der Schötzer über rechts zum 2:0 führte. Die Kickers hätten in dieser Szene, ähnlich wie beim 1:0, aggressiver agieren müssen. Stattdessen schaut man dem Schötzer aber zu und liess diesen schalten und walten, wie es ihm gefiel. Zwar wurde der Schötzer Mittelfeldspieler nach aussen abgedrängt, nur ging bei dieser Szene die Organisation in der Kickers-Hintermannschaft verloren, so dass sich der Stürmer freilaufen und den Ball noch der flachen Hereingabe nur noch einschieben musste. 

Die Kickers, hatten bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nur die besseren, sondern auch mehr Torchancen gehabt. Allerdings kam das 2:0 einem Todesstoss gleich. Zwar versuchte Kickers auch in den letzten Minuten des Spiels den Anschlusstreffer zu erzielen, wieder und wieder suchte man aber zu wenig den Weg in Richtung Box, dort wo es für den Gegner gefährlich wird. Stattdessen machte man es den Schötzern mit hohen Bällen einfach, die Bälle herunter zu pflücken und wegzuschlagen. 

Trotz 2:0-Niederlage haben sich die Kickers von Spiel zu Spiel gesteigert. Nun folgen drei Wochen der Offenbarung: Es stehen die Duelle mit den direkten Abstiegskonkurrenten an. Es gilt, die Niederlage so schnell wie möglich zu verdauen, positive Emotionen aus den Spielen gegen den SC Kriens (3:3) und dem FC Schötz mitzunehmen und das nötige „Gras zu fressen“ – viel Gras. 

Tore: 39. Minute 1:0 Manuel Zobrist (FC Schötz), 79. Minute 2:0 Labinot Aziri (FC Schötz) 

Aufstellung FC Kickers Luzern: Beganovic Eldin, Kistler Marco ©, Kurmann Dario, Fischer Till, Beever Lachlan, Brzovic Marko, Abaidia Yahia, Teixeira Calcada Marco Andre, Aneas Barrios Eloy, Villiger Sandro, Würmli Leonardo

Aufstellung FC Schötz: Stadelmann Dominic, Ferricchio Luca ©, Stephan Joel, Skeraj Agron, Rapelli Yanick, Koch Michael, Zobrist Manuel, Zenger Claudio, Aziri Labinot, Nikmengajaj Eduard 

Ersatz FC Kickers Luzern: Strässle Nikolai, Presas Abreu Joao Ricardo, Kisungu Kevin, Jelmini Manuel, Fischer Philippe, Manuel Maumar Mauricio

Ersatz FC Schötz: Pekas Ante, Frey Luca, Kälin Nick, Jäger Oliver

Bericht: Marjana Ensmenger

Unnötig Punkte gegen einen Aufstiegskandidaten liegen gelassen

Unnötig Punkte gegen einen Aufstiegskandidaten liegen gelassen

Das verloren geglaubte Gespenst der frühen Tore kehrte gegen den SC Buochs wieder zurück. Ein Gegentreffer, der nicht nur die Niederlage einleitete, sondern im Nachhinein betrachtet auch völlig unnötig war. Denn die Kickers waren ebenbürtig – vor allem in den letzten zwanzig Minuten des Spiels.

Bereits in der 8. Minute schepperte es ein erstes Mal hinter Torhüter Eldin Beganovic. Vom Punkt aus traf Buochs in die Kickers-Maschen. Es war ein Penalty, der genauer betrachtet keiner war. Velat Dere traf klar den Ball, trotzdem blieb die Schiedsrichter-Pfeife an diesem warmen Samstagnachmittag nicht stumm.

Kickers liess sich durch das frühe Gegentor aber nicht aus der Ruhe bringe. In der 15. Minute kam es nach einem Eckball zu einer Grosschance für die Kickers. Der Ball schlitterte aber am Tor vorbei. Wenige Zeigerumdrehungen später war es wiederum Buochs, das aus der zweiten Reihe abzog. Aber auch hier fand der Ball den Weg ins Tor nicht. Dass Leben in der Mannschaft steckt, zeigte auch die Aktion von Sandro Villiger in der 22. Minute. Der Mut wurde in dieser Szene aber nicht belohnt und so blieb es beim Weitschussversuch.

Die Chance zum Ausgleich hätte Yahia Abaidia in der 24. Minute gehabt. Im Getümmel kam dieser nach einem Eckball zwar an den Ball, getraute sich aber nicht wie Villiger einige Sekunden zuvor, auf das Tor zu schiessen. Buochs seinerseits wurde vor allem dann gefährlich, als lange Bälle über die Seiten gespielt wurden. So wie in der 30. Minute, als Velat Dere nach einem ungenauen Spielaufbau von Kickers und einem unnötigen Ballverlust das Nachsehen gegen seinen Kontrahenten hatte und nur noch in den Ball reinschlittern konnte. In den Sekunden nach dem Zweikampf blieb Dere liegen – es der Verdacht einer Zerrung machte sich breit. Dieser sollte sich in den folgenden Tagen aber nicht bestätigen.

Die Kickers – so muss man kritischerweise sagen – machten sich das Leben mit Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung selber schwer. Zu fahrlässig wurden hart umkämpfte Bälle im Mittelfeld ohne grosse Gegenwehr den Buochsern überlassen. Gefährlich wurde es für die Kickers bei stehenden Bälle. Wie beispielsweise jenem Ball von Marco Kistler. Hätte Buochs in der ersten Halbzeit stärker aufs Gas gedrückt, wäre Kickers nicht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gegangen.

Nach der Pause zeigte sich Kickers nicht nur ballsicherer, sondern auch entschlossener in den Zweikämpfen. Die ersten zehn Minuten des Spiels gehörten ganz klar den Kickers. Gefährlich wurde es vor dem Buochser-Tor, als Leandro Coelho Nunes auf Leonardo Würmli ablegte, dessen Schussversuch wurde aber in letzter Sekunde geblockt. In der 52. Minute war es wiederum der in der Pause eingewechselte Leandro Coelho, der den Ball auf das Tor brachte. Dieser sah den Schussversuch aber vom Buochser-Torhüter Aaron Höngg glänzend um den Pfosten gezirkelt.

Dass sich individuelle Fehler in der ersten Liga krasser deutlicher niederschlagen, als noch in der 2. Liga Interregional bekam in der 57. Minute Marco Kistler zu spüren. Im Zentrum verlor dieser den Ball und leitete den Gegenstoss für Buochs ein. Der letztlich über Christophe Lambert zum 2:0 führte. Nach dem Gegentor war die Verunsicherung im Team deutlich erkennbar. Anstatt die Zweikämpfe nun noch konsequenter zu suchen und dem Gegner wenig Platz einzuräumen, stand man zuweilen zu weit vom Gegner entfernt, liess ihn vor allem im Mittelfeld schalten und walten, wie den Buochser lieb war. Nur drei Minuten nach dem 2:0 konnte Buochs ein weiteres Mal Profit schlagen. Im Fallen erzielte Michel Goncalves den dritten Treffer.

Wenn man den Kickers etwas hochanrechnen muss, dann ist es die Reaktion, die nach dem 3:0 folgte. Fortan biss man sich ins Spiel hinein. Leandro Coelho war wiederum für einen Schuss besorgt, der bei etwas mehr Glück anstatt am Pfosten, auch im Tor hätte landen können.

In der 72. Minute war es eine Ballstafette vom Heimteam über Leandro Coelho, Leonardo Würmli und Maumar Maurice, der wiederum an den Pfosten knallte.

Kickers markierte vor allem in den letzten zwanzig Minuten viele Torchancen. Einer dieser Versuche landete in der 80. Minute durch Leonardo Würmli im Buochser-Tor. Vorausgegangen war eine schöne Ballstafette über Leandro Coelho, der in der Mitte für Würmli durchliess, so dass dieser nur noch einschieben musste. Für Buochs begannen nach dem Tor quälende Minuten. Dass alle guten Dinge drei sind, zeigte sich als sich Yahia Abaidia in der 82. Minute den Ball aus aussichtsreicher Position zurechtlegte. Wiederum landete der Ball nur am Pfosten. Letzte Saison wäre dieser vermutlich noch im Tor gelandet.

Das Tor zum 2:3-Anschlusstreffer für Kickers hätte Buochs womöglich einen Punkt gekostet. Denn die letzte Szene des Spiels gehörte wiederum den Kickers. Leandro Coelho eroberte den Ball von einem Buochs-Verteidiger und spielte diesen in die Mitte. Dort haute Sandro Villiger aber zu stark auf den Ball, so dass dieser über das Tor hinwegflog.

Nach dem Spiel war man sich sicher, dass gegen dieses Buochs heute mehr drin gelegen wäre. Entsprechend enttäuschte Gesichter bekam man nach dem Spiel zu Gesicht. Trotzdem darf die Leistung vor allem in den letzten 25 Minuten des Spiels positiv stimmen. Sie hat gezeigt, dass die Mannschaft den Abstiegskampf angenommen hat. Kickers lebt.

Tore: 8. Minute 0:1 Patrik Gjidoda Penalty (SC Buochs), 58. Minute Christophe Lambert (SC Buochs), 62. Minute Michel Goncalves (SC Buochs), 80. Minute Leonardo Würmli (FC Kickers Luzern)

Aufstellung FC Kickers Luzern: Beganovic Eldin, Presas Abreu Joao Ricardo ©, Kurmann Dario, Dere Velat, Kistler Marco, Brzovic Marko, Abaidia Yahia, Opoku Daniel, Manuel Maumar Mauricio, Villiger Sandro, Würmli Leonardo

Aufstellung SC Buochs: Hönger; Marquez, Kirschenhofer, Diethelm, Haldi; Da Costa, Tanushaj; Gjidoda (70. Kehrer), Lambert (92. Niederberger), Haxhimurati; Unternährer (89. Wyss)

Ersatz FC Kickers Luzern: Strässle Nikolai, Fischer Till, Beever Lachlan, Teixeira Calcada Marco Andre, Aneas Barrios Eloy, Fischer Philippe, Nunes Coelho Leandro Tiago

Ersatz SC Buochs: Blättler Samuel, Guidotti Emanuele, Niederberger Markus, Kehrer Kevin, Wyss Nico

Bericht: Marjana Ensmenger

Gepunktet für die Moral

Gepunktet für die Moral

Eigentlich hätte in der dritten Minute bereits 1:0 für Kickers stehen müssen, hätte Leandro Coelho Nunes den Ball ein wenig tiefer auf das Tor köpfeln können. Am Ende resultierte trotzdem nur ein Unentschieden – aber es war ein wichtiger Punkt für die Moral. Auch wenn rückblickend mehr möglich gewesen wäre.

Sie war typisch, die dritte Minute im Spiel von Kickers. Wie so oft in dieser Saison landete der Ball anstatt im Tor, auf der Querlatte. Bälle, die in der Aufstiegssaison noch im Tor landeten, verfehlen das Tor dieses Jahr auf bizarre Weise. Es wäre der gewünschte Start nach Mass gewesen.

Das Spiel zwischen dem Mittelfeldteam aus Zug und den Kickers lieferte am Ende dann auch ein Resultat, das an Spektakel wenig zu bieten hatte. Das Spiel fand nicht nur vorwiegend im Mittelfeld statt, auch Torabschlussszenen waren (zumindest) in der ersten Hälfte, abgesehen von Coelhos Kopfball und Zugs Lattenschuss in der 20 Minute, Mangelware.

Beide Teams tasteten sich in den ersten Minuten ab. Man versuchte dem Gegner nur so viel Raum zu ermöglichen, wie er benötigte, ohne ihn gefährlich werden zu lassen. In beiden Reihen war es vor allem Ballverluste der Mittelfeldzone in die Box, die das eine oder andere Mal für Nasenrümpfen auf der Tribüne sorgten. Zug bekundete allerdings weniger Mühe, vor das Kickerstor zu gelangen. So waren in der 13. Minute nur gerade zwei Pässe nötig, um die Kickers-Abwehr schlecht aussehen zu lassen. Zu Fehlern in der Vorwärtsbewegung reihten sich individuelle Fehler. Einer eben dieser Fehler unterlief in der 28. Minute einem Kickers-Innenverteidiger, zu wenig stark auf Torhüter Beganovic spielte. Zug seinerseits war aber an diesem Nachmittag auch nicht konsequent genug im Abschluss und verfehlte das Tor in dieser Szene nicht haarscharf, sondern relativ deutlich.

Es lief bereits die 32. Minute, als Marco Kistler sich den Ball nahe der Strafraumgrenze bereit legte und draufhielt. Aber wie so oft in diesem Spiel resultierte auch in dieser Szene kein Tor. Die Kickers zeigten dadurch aber, dass sie durchaus in der Lage sind, für Gefahr zu sorgen.

Nach der Pause war es wiederum Zug, das mit einem Eckball dem Tor näher kam. Eine ähnliche Szenerie zeigte sich in der 59. Minute vor dem Kickers-Tor. Nach einem Freistoss von Zug wurde es hektisch vor Torhüter Beganovic. Der Ball konnte aber noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone spedierte werden. Die 67. Minute gehörte wiederum den Kickers. Nach einem guten Vorstoss über die rechte Seite legte Leandro Coelho auf Leonardo Würmli auf. Der Abschlussversuch wurde von einem Zuger Verteidiger aber geblockt und in den Eckball abgelenkt. Der Vorstoss von Kickers kam sicherlich gelegen, denn zu diesem Zeitpunkt erhielt Zug immer mehr auftrieb.

Bis zur 80. Minute zeigte sich wiederum ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte. Gefährliche Bälle, die in die Box des Gegners gespielt wurden, sah man auf beiden Seiten selten. Und dann brachen schliesslich die letzten zehn Minuten des Spiels an. Diese wiederum gehörten Kickers. Die beiden eingewechselten Aussenspieler Eloy Aneas Barrios und Beever Lachlan tankten sich gemeinsam auf der Seite durch. Barrios spielte auf Lachlan in der Mitte, dieser schoss aber aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei.

Im Nachhinein wäre an diesem Tag sicherlich mehr als nur ein Punkt dringelegen. Weil sich aber die Kickers ihrerseits nicht besser zu verkauften vermochten als Zug, bleibt es bei einer fairen Punkteverteilung. Es gilt, die neugewonnen Moral auch im nächsten Spiel mitzunehmen und Punkte einzufahren. Wie diese letztlich gewonnen werden, interessiert im Abstiegskampf am Ende niemand – entscheidend ist, am Ende der Saison über dem Strich zu stehen.

Tore: keine

Aufstellung Zug 94: Weiss Marco, Wüest Julian, Ntsika Erick, Riedweg Manuel, Peter Nicola, Martino Pasquale, Burkard Ruben, Palatucci Davide ©, Mehidic Mirzet, Festic Kemil

Aufstellung FC Kickers Luzern: Beganovic Eldin, Kisungu Kevin, Kurmann Dario, Fischer Till, Kistler Marco ©, Brzovic Marko, Fischer Philippe, Villiger Sandro, Abaidia Yahia, Würmli Leonardo, Nunes Coelho Tiago Leandro

Ersatz Zug 94: Elsener Alexander, Veljkovic Damjan, Pozder Denis, Bertucci Luca, Yebra Basilio Samuel

Ersatz FC Kickers Luzern: Strässle Nikolai, Presas Abreu Joao Ricardo, Dere Velat, Beever Lachlan, Manuel Maumar Mauricio, Aneas Barrios Eloy, Raijc Kristian

Bericht: Marjana Ensmenger

Wenn der Kopf nicht mitmacht

Es ist schon bemerkenswert, was diese Mannschaft in jeder Einheit und an den Spielen für eine Leistung bringt.
Nachdem eine gute Leistung gegen den Leader nicht mit Punkten belohnt worden ist, konnten sich die Jungs einen Auswärtspunkt in Zug ergattern.
In den ersten fünf Minuten kam man gefährlich vors Tor und konnte einen Lattenschuss verzeichnen, doch dem stand der Fussballgott im Wege.
Was wäre, wenn das 1:0 gefallen wäre? .... Was wäre wenn....

Aufgrund des spielfreien Wochenende an Ostern, hat man sich entschlossen am Donnerstagabend noch ein Testspiel gegen den FC Altdorf auszutragen.
Der FC Altdorf, eine Liga weiter unten, war von Beginn weg unter Druck gesetzt worden. Das Schlussresultat? 4:1 für den FC Kickers. Auffällig war, wie leicht
auf einmal Tore geschossen werden, obwohl noch 3 Pfosten/Lattenschüsse und etliche Abschlussversuche nicht verwertet wurden.

10 Tage später durfte man zu Hause gegen einen geschwächten SC Buochs spielen. Der SC Buochs war in der 1. Halbzeit besser und hatte mehr Möglichkeiten zu erzielen.
Die 2. Halbzeit gehörte jedoch dem FC Kickers. 15 Minuten lang war man dem Ausgleich sehr nah. Doch dann kam der SC Buochs innert 4 Minuten zu zwei Angriffen und erzielte zwei Tore.
Wenn es schon während der ganzen Saison nie richtig lief, warum sollte heute so sein?
Das Spiel schien gelaufen zu sein. Der FC Kickers bemühte sich und spielte endlich Fussball und war präsenter. Chance um Chance wurde vergeben, fast schon bemitleidenswert wie fahrlässig mit den Chancen umgegangen worden ist.
Der 3:1 Anschlusstreffer war nur Resultatkosmetik. Aufgrund der Leistung und den vielen vergebenen Tormöglichkeiten wäre mindestens ein Unentschieden möglich gewesen.

Am Montagabend wurde eine leichte Regenerationseinheit gemacht, da am Dienstag, wieder ein Testspiel, der SC Kriens zu Besuch war.
Der SC Kriens, zwar ein wenig geschwächt, aber denoch mit reichlich Qualität und spielt eine Liga höher um den Aufstieg.
Wieder ging man durch zwei "dumme" Tore 0:2 in Rückstand. Was jedoch die Jungs während 90 Minuten zelebrierten, war eine ganz andere Mannschaft als gegen Zug94 oder SC Buochs.
Die Mannschaft lief viel, gewann Zweikämpfe und hatte viele Tormöglichkeiten. Insgesamt wurden 3 Tore erzielt gegen eine höherklassige Mannschaft.
Man sah der Mannschaft an, dass heute der Kopf dabei war. Die Jungs waren gedanklich präsent und konnte sich so Tormöglichkeit und Tormöglichkeit erarbeiten.
In der 90. Minute lag sogar der Siegestreffer drin, als man zwei Mal verpasste den Ball ins Tor zu "boxieren".

Die Mannschaft kann, doch will oft nicht oder ist wie blockiert. Wenn der Kopf da ist und die Angst abgelegt, dann spielt die Mannschaft schönen 1. Liga Fussball.
Jedoch wenn der Kopf nicht mitmacht, dann sieht, wie schon oft in dieser Saison, ein Team welches irgendwie nie richtig in Fahrt kommt.

 

Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft den Klassenerhalt schaffen kann. Aus eigener Kraft ist dies noch möglich, jedoch braucht es sehr viel Disziplin und der Kopf
muss in jedem Spiel fokussiert sein, damit es für den Klassenerhalt reicht.

Am Samstag 14. April 2018 um 16:00 in Schötz kann sich die Mannschaft wieder zeigen, ob sie das Unmögliche möglich machen wollen!
Danach geht es am Mittwoch 18. April 2018 um 20:00 auf Tribschen gegen Bassecourt um die (vermutlich) letzte Möglichkeit für den Klassenerhalt!

Forza Kickers!

Ein beherzter Auftritt ohne Lohn

Matchbericht FC Solothurn – FC Kickers Luzern (0:0) 2:0

Ein beherzter Auftritt ohne Lohn

Mit der ersten Niederlage im neuen Jahr im Gepäck reiste man an diesem Samstag zum Tabellenführer nach Solothurn – und stellte den Gegner vor eine harte Zerreissprobe. Gleichwohl: Mit einem bitteren Ende für Kickers.

Es lief bereits die 80. Minute, als Solothurn in den Strafraum von Kickers eindrang und Captain Ricardo Presas den Gegenspieler zu überhastet attackierte und zu Fall brachte. Ein Strafstoss, der in dieser Form zwar hart, aber durchaus vertretbar gepfiffen wurde.

Also traf am Ende doch wiederum das ein, wogegen man sich über 80. Minuten mit der (fast immer) erlaubten Härte wehrte – ein Gegentor zu verhindern. Dennoch lässt der Auftritt von Kickers über 80 Minuten betrachtet, Mut schöpfen. Vor allem deshalb, weil man den Gegner über 80 Minuten über weite Strecken im Griff hatte – trotz Qualitätsunterschied, der – so muss man fairerweise sagen – augenscheinlich war.

Die Heimmannschaft startete vor 250 Zuschauern besser ins Spiel. In der 11. Minute verpasste ein Schuss nahe an der Strafraumgrenze den rechten Pfosten nur knapp. Wenige Zeigerumdrehungen später waren es gleich zwei zu wenig konsequente Klärungsversuche der Kickers-Verteidigung, die Solothurn zwei gefährliche Torchancen eröffneten.

Gelangte der Ball trotz Solothurns Überlegenheit in den ersten 25 Minuten aus der Zone von Kickers heraus, wurde mit dem Ball zu wenig sorgfältig umgegangen. Dem ist nur hinzuzufügen, dass auch der Gegner mit zahlreichen Ballverlusten brillierte. Einer, dieser Ballverluste von Solothurn führte in der 33. Spielminute zu einer guten Möglichkeit für Kickers. Till Fischer gelangte im Zentrum an den Ball und spielte diesen überraschend in die Schnittstelle auf Sandro Villiger hinter die Solothurner-Abwehr. Villiger zog mit dem Ball zwar davon in Richtung Tor, schoss den Ball aber am linken Pfosten vorbei. Es war nicht nur die erste nennenswerte Offensivaktion für Kickers, sondern gleichzeitig auch ein Appell an den Erstklassierten, den Gegner aus der Innerschweiz nicht zu unterschätzen – und diesen Aufruf verstand Solothurn.

Mit zwei guten Abwehraktionen war es Nikolai Strässle in der 30. und der 39. Minute zu verdanken, dass Kickers im Spiel blieb. Zuerst offenbarte er nach einem Schussversuch des Gegners mirakulöse Reflexe, und später zeigte er, wie schnell er am Boden sein kann.

Gefährlich wurde es in der ersten Halbzeit nur dann, als die Konzentration verloren ging und man die Bälle entweder zu ungenau abwehrte oder den Mitspieler nach einem Ballgewinn zu wenig präzise anspielte. Dennoch brachte Kickers das 0:0 in die Pause. Unter anderem aufgrund der gesunden Härte, die man vor einer Woche gegen Münsingen noch vermisste.

Ein ähnliches Bild wie in der ersten, zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Kickers versuchte nie, das Spiel an sich zu reissen, überliess dem Gegner bewusst die Federführung und setzte nur zwischen der 50. und der 56. Minute ein Ausrufezeichen, als Kickers mit Leandro Würmli und Sandro Villiger zwei Mal vielversprechend zum Abschluss kam. Allerdings sah man die Schussversuche zwei Mal über das Solothurner-Gehäuse hinwegfliegen.

Die 71. Minute gehörte erneut Kickers-Torhüter Nikolai Strässle. Als ein hoher Ball in den Strafraum von Kickers flog und ein Solothurner-Spieler an den Ball kam, wehrte Strässle diesen weit nach vorne mit der Hand ab. Wieder musste sich Kickers bei seinem hintersten Mann bedanken. Die nächste Aktion des Spiels in der 74. gehörte aber dann wieder dem Gast aus Luzern. Manuel Jelmini wurde auf der linken Flanke angespielt. Dieser tankte sich auf der Seite zwar durch, allerdings fing ein Solothurn-Verteidiger den anschliessend zu wenig stark getretenen Ball in die Mitte mit wenig Aufwand ab.

Noch bis zu diesem Zeitpunkt glaubte man im Kickers-Lager an die grosse Überraschung – und es sprach nichts dagegen, wenn man sich dahin insgeheim erhoffte, einen Punkt von Solothurn mit nach Luzern zu nehmen.

Vielleicht war es genau dieses Selbstverständnis, das in der 80. Minute dazu führte, den ballführenden Spieler im Mittelfeld zu wenig stark zu attackieren, wodurch dieser den Ball auf den rechten Flügel abspielen konnte. Ein Fehler, den Kickers nur Sekunden später teuer bezahlen musste – vor allem deshalb, weil Kickers bis zu diesem Zeitpunkt taktisch alle Massstäbe umzusetzen wusste.

Solothurns Flügelspieler marschierte in der Folge also in den Strafraum von Kickers, verwickelte Ricardo Presas in einen Zweikampf an der Torauslinie, spürte eine kleine Berührung und fiel zu Boden – Penalty. Hart, aber zu Recht. Loïc Chatton nahm Anlauf und traf und vertrieb dadurch auch die letzte Hoffnung eines Punktes aus den Köpfen der Kickers-Spieler. Sie schienen zu wissen, dass ein 1:0 gegen den Tabellenführer schwer aufzuholen wäre. Nichtsdestotrotz warf Kickers in den letzten zehn Minuten bis zum Abpfiff alles nach vorne. Aber am Ende war es trotzdem Solothurn, das den Schlusspunkt setzte und ehe man sich versah, Nikolai Strässle ein erstes Mal aus dem Spiel heraus bezwungen wurde. Ein Abwehrversuch landete in der 93. Minute vor Sheptim Arifis Füssen, der nur noch zum 2:0 einschieben musste.

Zwar bleibt man auch im zweiten Spiel ohne Punkte, allerdings ist es durchaus erlaubt, nach dieser Leistung mit viel Selbstvertrauen ins nächste Spiel gegen Bassecourt am Mittwoch 21. März um 20 Uhr im Stadion auf Tribschen zu gehen. Manchmal sind es nämlich genau solche Spiele, aus denen man im Abstiegskampf Kraft schöpft. Sie zeigen auf, dass auch ein scheinbar übermächtiger Gegner in Reichweite wäre und überwunden werden könnte – mit bedingungsloser Leidenschaft, beherztem Kampfgeist, unbändigem Teamgeist und ein wenig Fortune.

Tore: 80. Loïc Chatton (Penalty, FC Solothurn), 93. Shpetim Arifi (FC Solothurn)

Aufstellung FC Solothurn: Grosjean Jeffrey, Kohler Fabian, Anderegg Noel, Du Buisson Marc, Arifi Shpetim, Stauffer Sacha, Schrittwieser Leo, Veronica Massimo, Bisevac Semir, Loïc Chatton

Aufstellung FC Kickers Luzern: Strässle Nikolai, Kistler Marco, Presas Abreu Ricardo, Kurmann Dario, Dere Velat, Abaidia Yahia, Würmli Leandro, Villiger Sandro, Fischer Philipp, Fischer Till, Nunes Coelho Tiago Leandro

Ersatz FC Solothurn: Bähler Colin, Henzi Sergio, Müller Robin, Gerspacher Philippe, Micelli Loris, Moser Gianluca

Ersatz FC Kickers Luzern: Beganovic Eldin, Jelmini Manuel, Beever Lachlan, Blagojevic Nikola, Manuel Maumar Mauricio, Barrios Aneas Eloy, Raijc Kristian

Bericht: Marjana Ensmenger

Zu nervös gegen den Tabellendritten

Matchbericht FC Kickers Luzern – FC Münsigen (0:4) 0:4

Zu nervös gegen den Tabellendritten

Seit Anfang Jahr trainiert man auf dem Kunstrasen in der Allmend in Luzern. Man kennt die Dimensionen des Platzes und hatte keinen Grund, nervös zu sein – ein gutes Omen also für das erste Meisterschaftsspiel gegen die Berner „Giele“ aus Münsingen. Trotzdem: Am Ende kam alles anders.

Steht man am Ende der Tabellen, gesellt sich zum drohenden Abstieg auch noch Pech hinzu. Denn im Fussballkeller kann das Leben ganz schön brutal sein – das musste auch Kickers im ersten Spiel der Rückrunde gegen den Gegner aus Münsingen feststellen.

Bereits in der zweiten Minute musste Strässle ein erstes Mal hinter sich greifen. Allerdings traf den Torhüter, der den rot-gesperrten Stammtorhüter Eldin Beganovic vertritt, keine Schuld. Nach einem missglückten Seitenwechsel landete der Ball im Zentrum vor den Füssen von Alban Murina, der sich ein Herz fasste und einfach Mal drauf los knallte. Quasi aus dem Nichts landete der Ball in der linken unteren Torecke – via Kickers-Schienbein.

Nach dem Tor wurden Erinnerungen an die Vorrunde wach, als man im zweiten Spiel der Saison auswärts gegen Münsingen 0:5 verlor und sich das Resultat auch in den folgenden Spielen wiederholte. Zwar versuchte Kickers dem Gegner entgegenzuhalten, allerdings blieb es nur beim Versuch. Bereits die ersten Minuten liessen vermuten, dass Kickers an diesem Nachmittag gegen Münsingen wohl keinen Punkt holen wird – zu nervös, zu unpräzise, zu legere in den Zweikämpfen zeigte man sich. Münsingen seinerseits zog jenes Spiel auf, das ihnen am meisten behagt: schnell vorgetragene Konterangriffe in die Spitzen oder über die Seiten. Kickers vermochte gegen diese Spielweise keine Lösung zu finden und stoppte den Gegner mittels Fouls oder dem Klären des Balles in den Eckball.

Es überrascht deshalb weniger, dass in der 22. Minute einer dieser Eckbälle für den zweiten Unterschied sorgte. Der Ball landete nach einem unzureichenden Abwehrversuch vor den Füssen von Patric Gasser und wieder fand der Ball auf skurrile Weise den Weg via Pfosteninnenseite ins Tor. Wer zu diesem Zeitpunkt eine Reaktion von Kickers erhofft hatte, wurde enttäuscht. Das Spiel ging in der gleichen Manier weitere, wie nach dem 0:1. Fehleranfällig war vor allem das vorgetragene Offensivspiel von Kickers.

Konter wurden entweder nicht sauber zu Ende gespielt, oder man agierte zu verspielt, so dass der Ball nach drei Ballstafetten wieder beim Gegner landete und man dadurch die eigenen Mitspieler unter Druck brachte. Unnötige Ballverluste mehrten sich, so dass Torszenen auf Seiten von Kickers in den ersten 25. Minuten selten waren. Stattdessen machte Maximilian Dreier seinem Namen alle Ehre, als er innerhalb von fünf Minuten zwei Mal ins Kickers-Netz traf. Einmal mit einem wuchtigen Kopfball nach einem Eckball, später nach einem flach getreten Freistoss, als er in der Mitte an den Ball kam und diesen im Tor versenkte.

Beim Stand von 0:4 schien Kickers endlich zu realisieren, dass Angst vor dem Gegner keine Energie freisetzt, die für den Abstiegskampf so dringend nötig wäre. Will man nächstes Jahr auch in der ersten Liga spielen, benötigt es für die kommenden Spiele eine deutliche Leistungssteigerung was die Aggressivität und die Spielgestaltung betrifft. Erfreulicherweise blitzten beide Komponenten vor allem in der zweiten Halbzeit auf.

Nach dem Pausentee zeigte sich Kickers nicht nur aggressiver, sondern auch mutiger. Gewonnene Zweikämpfe im Mittelfeld standen am Ursprung der beherzten Leistung der zweiten Halbzeit. Plötzlich begann man, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen: ein technisch sauber vorgetragenes Konterspiel ermöglichten Kickers in der zweiten Halbzeit zwei hundertprozentige Torchancen. Bei beiden Aktionen spielte allerdings viel Pech mit. Das Tor, welches das 1:4 durch den eingewechselten Sandro Villiger bedeutet hätte, wurde nur aufgrund der Torumrandung verhindert; in der zweiten Szene war es vor allem Pech, den Ball nicht mit vollem Umfang hinter die Linie gedrückt zu haben.

Dennoch, Kickers darf nicht abgeschrieben werden. Die Leistung in der zweiten Halbzeit hat gezeigt, dass trotz Abstiegskampf noch Leben in der Mannschaf steckt. Auch wenn Kritiker anmerken würden, dass Münsingen in der zweiten Halbzeit drei Gänge zurückschaltete. Für das nächste Spiel am Samstag gegen Solothurn reicht es allerdings nicht, erst in der zweiten Halbzeit Fussball zu spielen. Ein Fussballspiel dauert bekanntlich 90 Minuten. Will man auch in den restlichen elf Spielen genügend Punkte sammeln, um den Klassenerhalt zu besiegeln, darf Angst nicht dominieren. Mit Angst gewinnt man keine Abstiegsspiele – mit Aggressivität, Mut und Willen schon eher.

Tore: 2. Minute Alban Murina (FC Münsingen), 22. Minute Patric Gasser (FC Münsingen), 30. Minute Maximilian Dreier (FC Münsingen), 35. Minute Maximilian Dreier (FC Münsingen)

Aufstellung Kickers: Strässle Nikolau, Kisungu Kevin, Kurmann Dario, Fischer Till, Lachlan Beever, Abaidia Yahia, Brzovic Marko, Maumar Mauricio Manuel, Barrios Aneas Eloy, Fischer Philippe, Raijc Kristian

Aufstellung Münsingen: Karrer Patrick, Rothen Nick, Mumenthaler Daniel, Schenkel Lukas, Thalmann Rico, Hubacher Markus, Murina Alban, Erzinger Michael, Christen Sandro, Dreier Maximilian

Ersatz: Opoku Daniel, Kistler Marco, Villiger Sandro, Jelmini Manuel, Presas Abreu Ricardo, Dere Velat, Nick Dilkes

Bericht: Marjana Ensmenger

Wintercup Maihofhalle

Wintercup FC Kickers Luzern
 

Am 24. und 25. Februar veranstaltete der FC Kickers Luzern in der Luzerner Maihofhalle sein traditionelles Juniorenturnier für F, E, D und C Junioren.

Das Turnier stand unter dem Patronat „100-Jahre IFV“ und wurde von starken Teams aus 8 Kantonen besucht.
 

Erfreulich waren das komplette Erscheinen aller 40 Mannschaften, die meist ausgeglichenen und spannenden Spiele sowie die gute und faire Stimmung unter allen Teilnehmern.
 

Der FC Kickers dankt dem IFV und allen Sponsoren für die Unterstützung und allen Turnierteilnehmern für ihr Mitmachen.
 

Folgende Teams schafften es in den jeweiligen Kategorien aufs Podest:
 

F Junioren

  1. Grasshopper Club Zürich
  2. FC Hitzkirch
  3. FC Kickers
     

E Junioren

  1. FC Kickers
  2. FC Wohlen U11
  3. FC Hochdorf
     

D Junioren

  1. FC Kickers
  2. SC Buochs
  3. SC Obergeissenstein
     

C Junioren

  1. Team OG Kickers
  2. FC Suhr
  3. FC Willisau

F Turniersieger
E Finalisten
D Turniersieger
C Turniersieger

Mission Ligaerhalt

Knapp vier Monate ist es her seit dem letzten Meisterschaftsspiel. Es war eine lange Zeit und doch hat die 1. Mannschaft durchgehend trainiert.
Knapp 3 Wochen hatten die Jungs Erholung von Mitte Dezember bis Anfang Januar. Danach ging es am 9. Januar wieder los.
Seither steht die Mannschaft in der Vorbereitung und wir sind alle gespannt auf den Samstag 3. März wo es endlich wieder um Punkte geht.
Sieben Testspiele wurden ausgetragen und die Mannschaft hat sich verstärkt. Insgesamt sind vier Neuzugänge zu bezeichnen.

Wir hoffen auf ganz viel Unterstützung am Samstag 3. März um 16:00 Uhr auf der Allmend.

Testspiel Resultate:
FC Kosova - FC Kickers Luzern 3:2
FC Allschwil - FC Kickers Luzern 1:0
FC Kickers Luzern - NK Pajde 4:0
FC Sarnen FC Kickers Luzern 1:2
FC Kickers Luzern - FC Küssnacht 6:0
FC Kickers Luzern - FC Rotkreuz 2:0
FC Kickers Luzern - FC Altdorf 3:0

Neuzugänge:

- Till Fischer (ehemaliger FCK-Junior) vom SC Kriens
- Nikolai Strässle - vom Luzerner Sportclub
- Kristian Raijc - vom FC Hochdorf
- Leonardo Würmli - von FC Lugano U21

Leider muss man in der Rückrunde auf die Dienste von Filipe Rodrigues Almeide verzichten, welcher sich am Testspiel gegen den NK Pajde das Kreuzband gerissen hat.
Wir wünschen ihm gute Besserung!

Forza Kickers! 16:00 Uhr Allmend! Wie freuen uns auf eure Unterstützung!

Hallenturnier in der Maihofhalle

Am kommenden Wochenende vom 24. und 25. Februar findet das letzte Turnier vom FC Kickers Luzern statt.

Das Programm sieht folgendermassen aus:

Samstag:
Vormittag ab 09:00 Uhr: D Junioren
Nachmittag ab 15:15 Uhr: C Junioren

Sonntag:
Vormittag ab 08:30 Uhr: F Junioren
Nachmittag ab 13:00 Uhr: E Junioren

Die Spielpläne sind hier abrufbar:

F Junioren

E Junioren

D Junioren

C Junioren

Ein grosser Dank gilt natürlich allen Helfern und Sponsoren, die uns hier tatkräftig unterstützen.

Wir bedanken uns bei den Sponsoren für Ihre Untersützung

Drei mal Silber an den IFV Hallenturnieren

In diesem Jahr war man mehrmals dran an einem Titel, scheiterte jedoch jeweils knapp und konnte sich 3 x den 2. Platz sichern und 1 x den 3. Platz.

Angefangen bei den F-Junioren, welche sich in der Gruppenphase qualifizieren konnten für die Zwischenrunde.
In der Zwischenrunde happerte es jedoch und mit ein wenig mehr Glück wär hier die Finalrundenteilnahme sicher möglich gewesen.
Die kleinen haben noch Zeit zu lernen!

Die E-Junioren holen sich wie im letzten Jahr den 2. Platz Platz von insgesamt knapp 70 Mannschaften.
Im spannenden Finale konnte man einen 2:0 Rückstand gegen den SC Cham aufholen und das Finale wurde erst in der Verlängerung durch "Golden Goal" entschieden.
Gratulation zu dieser tollen Leistung!

Die D-Junioren konnten sich für die Zwischenrunde qualifizieren. Scheiterten dort jedoch beim entscheidenden Spiel und konnten somit den Einzug in die Finalrunde nicht erreichen.

Bei den Team OK C-Junioren gab es 3 Anmeldungen.
Das Cb konnte gut mithalten, jedoch war es gegen 3 CCJL Teams schwierig und sie mussten sich schon in der Gruppenphase verabschieden.
Der jüngere Jahrgang beim Ca spielte eine gute Gruppenphase. Leider fehlte das nötige Glück (insgesamt 7 Latten/Pfostentreffer) und man schied dort auch in der Gruppenphase aus.
Die älteren Spieler im Ca spielten eine souveräne Gruppenphase und qualifizierten sich als Gruppensieger für die Zwischenrunde.
In der Zwischenrunde liessen sie auch nichts und konnten 3x gewinnen und standen somit in der Finalrunde.
Gegen den SC Emmen folgte ein Unentschieden und im zweiten Spiel gewann man gegen die SG Malters/Wolhusen.
Somit musste das Elfmeterschiessen gegen den SC Emmen entscheiden, ob es für das "grosse" oder "kleine" Final reicht.
Dort behielten die "OK-Boys" die Nerven und qualifizierten sich somit für den Final!
Im Final wartete dann der CCJL Sieger der Herbstrunde, das Team Rontal.
Spannender Final. Eine 3:0 Rückstand konnte noch aufgeholt und verkürzt werden auf 3:2, jedoch gewannen die physisch überlegenen Rontaler das Finale mit 5:2.
Gratuliere zur tollen Leistung und zum 2. Platz!

Gleich wie bei den C-Junioren versuchten es die B-Junioren auch mit 3 Teams.
Während beim Bb schon in der Gruppenphase Schluss war, konnte sich das Ba mit zwei Teams jeweils als Gruppensieger für die Zwischenrunde qualifizieren.
In der Zwischenrunde fehlte jedoch das nötige Abschlussglück und so mussten bei den Teams die Heimreise starten.
Das "Team B" konnte jedoch ein 3:3 Unentschieden gegen den späteren Turniersieger, FC Emmenbrücke, herausholen.
Hier wäre bestimmt mehr möglich gewesen!

Auch bei den A-Junioren waren 3 Teams an Start.
Das Ab konnte einige Male gut mithalten, jedoch reichte es insgesamt nicht für die Qualifikation für die Zwischenrunde.
Das Aa konnte sich souverän mit 2 Teams als Gruppensieger für die zwischenrunde Qualifizieren.
Dort erreichten beide Teams das 1/4 Finale, welches auch durch beide gewonnen wurden.
Nun kam es, wie im letzten Jahr, zum aufeinandertreffen beider Teams. Dieses Jahr jedoch nicht im Finale, sondern im 1/2-Finale.
Dort behielten die jüngeren (Das Team "B") die Nerven und konnten die alten Hasen gleich mit 5:1 vom Platz fegen!
Das Team A gewann das kleine Finale und wurde Dritter.
Das Team B war im Finale gut unterwegs, jedoch verlor dieses knapp mit 0:1 gegen das Team Obwalden.
Gratulation an dieser Stelle zu Platz 2. und 3. für das Aa!

FC Kickers Luzern Ea
Team OK Ca
TeamOKAa

Wir trauern um Fritz Aegerter

Am Mittwoch, 24. Januar ist unser langjähriger Platzwart, Fritz Aegerter im Alter von 75 Jahren verstorben. 

Während knapp 20 Jahren wohnte und arbeitete Fritz mit seiner Familie auf Sportplatz Tribschen und war zusammen mit Anni für die Reinigung der Garderoben und der Aussenanlagen, die Platzzeichnung und das Dresswaschen zuständig.

Vor der Sanierung 2012, bei der die Wohnung in der Tribüne in Garderoben umfunktioniert wurde, zogen Fritz und Anni nach Littau, blieben aber vorerst noch verantwortlich für die Dresswäsche.

Noch im letzten November nahm Fritz zusammen mit Anni am Jassturnier des Club 12 teil, dem sie seit der Gründung angehörten.

Wir entbieten Anni, Daniel und Patrick unser aufrichtiges Beileid und werden Fritz auf Tribschen vermissen.

 

 

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