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Archive for the '3. Mannschaft' Category

FC Kickers III – Luzerner SC 4-0

Montag, April 26th, 2010

Das Heimteam musste lange auf den erlösenden zweiten Treffer warten. Der Sieg war hingegen nie in Gefahr.

In einem einseitigen Spiel war es der FC Kickers, der dem Spiel den Stempel aufdrückte. Durch die gute Organisation und das schnelle Passspiel in die Schnittstellen des Gegners war die Heimmannschaft klar feldüberlegen und erspielte sich Chance um Chance. Lardieri gelang das erste Tor der Partie zur verdienten Führung.

Das zweite Tor wollte hingegen einfach nicht fallen. Man scheiterte entweder am starken Schlussmann des LSC oder am eigenen Unvermögen. Erst nach etwa der Hälfte der zweiten Halbzeit beruhigte Bieri mit dem zweiten Treffer die Nerven und schliesslich waren es Igi Künzler und nochmals Lardieri, die den Endstand besiegelten.

Telegramm: FC Kickers III – Luzerner SC 4-0

FC Kickers: Mahawattage; V. Künzler (45. P. Künzler), Schäuble, Bolfing, Kaneshalingam; Schneiter (75. I. Künzler), Fischer, Theiler (80. V. Künzler); Lardieri (45. Sutter), Bieri (75. Lardieri), I. Künzler (45. Kaufmann)

Tore: 20. Lardieri; 70. Bieri; 80. Künzler I., 85. Lardieri

FC Adligenswil – FC Kickers III 1-4

Montag, April 19th, 2010

FC Adligenswil – FC Kickers III 1-4

Aufstellung:

Tor: Steffen

Verteidigung: Kaneshalingam (88. Sutter), Erni, Schäuble, Bolfing

Mittelfeld: Theiler, Fischer, Schneiter (70. Mahawattage)

Sturm: Pinelli (30. Bieri, 80. Kaufmann),  Sutter (45. Künzler I.), Kaufmann (45. Lardieri)

Tore: Theiler, Bieri, Künzler I., Kaneshalingam

Schnell wurde klar, dass der Sieg auf dem zerfurchten und schwer bespielbaren Terrain gegen den FC Adligenswil vor allem über den Kampf errungen wird. Trotzdem war der FC Kickers von Anfang an darauf bedacht, auch mit spielerischen Mitteln gegen allfällige Kick-and-rush-Tendenzen anzukämpfen. Dies gelang in den ersten 30 Minuten gar nicht schlecht und Kickers erspielte sich ein klares Übergewicht, doch ohne mit letzter Konsequenz den Torerfolg zu suchen. Der FC Adligenswil konnte sich nur mit weiten Bällen aus der Umklammerung befreien und erspielte sich keine  einzige Chance. Bis die Adliger nach 35. Minuten einen Eckball treten durften und Fischer seinen im Rücken heran rennenden Gegenspieler vergass und dieser, entgegen dem Spielverlauf, die Führung für das Heimteam erzielen konnte. Von diesem Tor konnte sich Kickers bis zur Pause nicht erholen, verlor die Linie und liess dadurch den Gegner unnötigerweise aufkommen.

Nach dem Pausentee kehrte Kickers entschlossen auf den Platz zurück und die eingewechselten und frischen Spitzen Künzler und Lardieri attackierten die gegnerischen Abwehrspieler früh. Die konsequente Störarbeit trug sofort Früchte. Bereits fünf Minuten nach der Pause flankte Theiler von links in den Strafraum, der Ball setzte im holprigen Fünfmeterraum auf und landete zum Ausgleich im Tor. Nur fünf Minuten später nutzte Bieri ein Schussgelegenheit und versteckte den Ball aus 20 Metern im linken unteren Eck. Das Spiel war gedreht und die frustrierten Adliger machten sich selbst keinen Gefallen, indem sie sich in der Folge mit dem Schiedsrichter einliessen. Das Kickers-Team spielte hingegen ruhig und konzentriert weiter und erzielte durch eine Direktabnahme von Igi Künzler das 3-1. Die schönste Kombination hatte man sich jedoch für den Schlusspunkt aufgespart: Nach einem Spielzug über mehrere Stationen köpfte Künzler uneigennützig zur Mitte, wo der freistehende Kaneshalingam die Kugel über die Linie drückte. Ein gelungenes Ende nach einem harten Stück Arbeit.

FC Kickers III – Inter Altstadt 5-4

Montag, April 12th, 2010

FC Kickers III – Inter Altstadt 5-4

Aufstellung:

Tor: Steffen

Verteidigung: Wandeler (45. Kaneshalingam), Erni, Mahawattage (65. Wandeler), Bolfing (45. Lardieri)

Mittelfeld: Fischer, Wehrle, Schäuble

Sturm: Pinelli (80. Bieri), Bieri (45. Sutter), Künzler I. (75. Bolfing)

Tore: Pinelli (2), Schäuble, Fischer, Bolfing

Für das erste Meisterschaftsspiel der Rückrunde wurde Inter Altstadt zum Abendspiel auf Tribschen empfangen. Um den Anschluss an die Spitze zu wahren und die von hinten anrückenden Gegner auf Distanz zu halten, musste in diesem Startspiel unbedingt ein Sieg her. Die Mannschaft von Kickers schien sich der Ausgangslage bewusst und startete entschlossener in die Partie. Dennoch brauchte es rund zehn Minuten, um die Anfangsnervosität abzulegen und sich mit den äusseren Bedingungen des holprigen und schmalen Rasenfeldes anzufreunden. Dann verstärkte Kickers den Druck und immer wieder gelang es über dir rechte Seite gefährlich in Richtung des gegnerischen Tores zu kommen. Schliesslich war es Schäuble, der mit Tempo in den Strafraum eindrang, zu Pinelli passte, der schliesslich den Ball zur verdienten Führung versenkte. Inter war bis zu diesem Zeitpunkt harmlos und versuchte sich erfolglos mit hohen Bällen. Bis ungefähr nach einer Viertelstunde wieder ein solch langer Ball in den Sechzehner der Kickers geschlagen wurde: Ein Missverständnis zwischen Verteidiger Erni und Torhüter Steffen führte dazu, dass der Ball im Strafraum aufsetzte und ein flinker Inter-Spieler sich zwischen die beiden schob und ein Kopfballduell provoziert,  so dass Erni am eigenen Torhüter vorbei einköpfte.  Kickers schien geschockt. Nur wenige Minuten später, wurde der linke Flügelspieler von Inter vergessen, der das zweite Tor und somit die Führung für die Gäste realisieren konnte.  In der Folge drückte aber wieder das Heimteam und das Spiel verlagerte sich wieder in die Hälfte von Inter. Nach einer Aktion über Wehrle und Fischer erzielte Bieri den vermeintlichen Ausgleich, der aber wegen Abseits knapp, aber zurecht, aberkannt wurde. Kurz darauf folgte ein Eckball von Pinelli von rechts, scharf auf den kurzen Pfosten zum heraneilenden Schäuble, der den Ausgleich und 2-2 Halbzeitstand bewerkstelligen konnte.

In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild wie in der Ersten. Kickers war bemüht das Spiel zu machen und erspielte sich die Chancen, doch wieder war es der Gegner, der die ihm wenig gebotenen Chancen eiskalt ausnutzte. Nach einem Zusammenstoss im Strafraum bleiben zwei Verteidiger von Kickers liegen und ein Inter-Spieler kann alleine mit dem Ball zum Tor ziehen. Den scharfen Flachpass in die Mitte verwandelt zu allem Unglück aber Lardieri, der vor dem am langen Eck wartenden Stürmer klären wollte. Zum Glück litt Pinelli an diesem Tage unter dem Messi(e)-Syndrom und verursachte ständig Unordnung in der gegnerischen Abwehr. Er fasste sich schliesslich ein Herz und schoss mit Schmackes aus 20 Meter ins hohe linke Eck. Der erneute Ausgleich brachte die Wende. Nun war Kickers am Drücker und erspielte sich Chance um Chance. Die grösste hatte Sutter, der nach einem Lattenschuss von Fischer versuchte, den halbhoch zurückspringende Ball direkt zu verwandeln, aber leider über das Tor schoss. Nach einem erneut schön vorgetragenen Angriff kam Fischer an den Ball und konnte aus acht Metern einschieben und die längst fällige Führung bewerkstelligen. Und es kam noch besser: Nach einem Eckball brauste der inzwischen wieder eingewechselte Bolfing heran und nickte mit einem wuchtigen Kopfball zum 5-3 ein. Doch es hatte sich noch nicht ausgezittert. Ein weiteres Missverständnis in der Innenverteidigung führte zu einem weiteren Geschenk für den Gegner, der noch einmal verkürzen konnte. Dabei blieb es allerdings, und schliesslich konnte man sich gegenseitig zum hart erkämpften und gesamthaft verdienten Sieg gratulieren.


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